Habe heute die beiden Teststecker zusammengelötet und erfolgreich den PET 2001 getestet. Wichtig ist wohl, dass man zuvor den Stecker vom Datenrekorder ziehen muß, sonst funktioniert es nicht, bzw. es wird als Fehler gewertet und die LED bleibt dunkel.
Beiträge von luckytom
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Das kommt davon wenn ich mir nur alles oberflächlich anschaue. Danke für den Hinweis!
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ja, ich habe die teststecker dafür auch angeboten.
der vorteil war, das man die boards ohne einen monitor testen konnte.
Das mit dem Teststecker ist sehr interessant. Ich würde gerne diesen nachbauen. Vermutlich wird außer dass Pin 5 auf low gezogen wird noch eine zusätzliche vermutlich statische "Information" (vielleicht durch pullup Widerstände) an den Port angelegt? Ist das korrekt? Viel Elektronik wurde sicherlich nicht auf einen solchen ersten Teststecker integriert!?
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Ist bisher noch keinem hier im Forum aufgefallen, dass die LED jemals geleuchtet hat? Die meisten PET's (ich denke über 50%) haben nach dieser Zeit irgend eine Störung. Natürlich wenn das ROM mit der Testroutine (Kernal) ein Bug hat dann wird vielleicht auch nichts angezeigt.
Eigentlich müßte es so realisiert sein, dass hardwaremäßig die LED beim Einschaltvorgang aktiviert, und erst nach einem erfolgreichen Test diese wieder deaktiviert wird. Ist aber nicht so, sonst würde diese zumindest kurz aufleuchten. -
Die Basic1-ROMs haben, wenn ich mich richtig erinnere, stattdessen eine Selbstdiagnose, die über den gleichen Pin aktiviert werden kann. Dafür ist auch die rote LED auf dem Mainboard.
Und ich habe mich schon gefragt was die LED zu bedeuten hat. Wieder ein Rätsel gelöst...
Soll die leuchten wenn was nicht in Ordnung ist? -
Lösung gefunden!
Das Problem lag an der Aufzeichnungsqualität. Die Kassette wurde von einem anderen PET bespielt. Wird diese nicht korrekt eingelesen, dann stürzt tatsächlich der Rechner ab! Unglaublich wie sensibel die Leseroutine ist.
Die gleiche Kassette mit dem aktuellen PET bespielt liest auch alles korrekt wieder ein, ohne Absturz.
Ich danke für Deine schnelle Unterstützung und freue mich sehr, dass alle Fragen so schnell geklärt werden konnten.
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Edit.. oder was meinst du mit Programmsuche?Load "name"? wenn davor "lele" liegt?
Hmm wart malJa ganz genau wenn z,B. "lele" davor liegt ich aber "name" laden will. An der Kassette liegt es definitiv nicht.
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Ich befasse mich seit ca. 6 Wochen recht intensiv mit dem Commodore PET 2001-8 C und der BASIC Version 1. Mein letzter Thread war ja die Frage nach einer Verbesserungsmöglichkeit wenn die Darstellung unscharf ist.
Heute möchte ich 3 recht interessanten Fehler/Störung abklären die mir aufgefallen sind, und hoffe dass einige die gleichen Erfahrungen gemacht haben.
Vorweg ich weiß, dass die BASIC Version 1 nicht frei von Bugs ist, jedoch sind die von mir bemerkten Fehler nicht sofort im Web zu finden. Darum kann es eben sein, dass es gar keine Bugs sind, sondern "nur" Hardwareprobleme?
Fehlerliste:
1. Der Monitor kann NICHT durch LOW-Pegel auf Pin 5 des Parallel-Port während des Einschaltvorganges aufgerufen werden. Der Bildschirm bleibt schwarz, obwohl die Initialisierung wohl funktioniert. Das Kassettenlaufwerk läuft, wie gewohnt, kurz an.
2. Die Programmsuche auf Cassette funktioniert nur dann, wenn es das erste Programm ist was geladen werden soll. Ist ein anderes Programm davor, dann stürzt der Rechner ab. Manchmal mit Fehlermeldung "Illegal quantity erro)". Man beachte den letzten Buchstaben der tatsächlich als ")" ausgegeben wird.
3. Das Lesen von einer angeschlossenen Floppy funktioniert nicht. Das Speichern wird jedoch als "erfolgreich" quittiert.
Ich hatte die Möglichkeit inzwischen 3 solcher PET's mit BASIC1 zu testen und alle zeigten die gleiche Störung! Auch habe ich das Test-ROM "PETTEST" installiert und alles Test verliefen positiv! Aus diesem Grund kann es sich eigentlich nur um einen generellen Softwarefehler von BASIC1 handeln? -
Danke für die Ausführung. Das ist mir jetzt doch zu aufwändig mit dem Anlegen von einigen hundert Volt! Ich hatte gedacht, das Erhitzen des Heizfadens würde ausreichen. Werde also mit der etwas zu dunklen Darstellung leben müssen. Macht ja nichts, ich kann ja auch das Zimmer abdunkeln. Eine Lösung findet sich (fast) immer

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Du meinst sicher die Heizspannung?
Ja die Heizspannug und wenn ich die Helligkeit stark reduziere, dann wird das Bild auch scharf.
Die Regeneration geschiet doch über eine kurzfristige sehr starke Erhöhung der Heizspannung? Hat das mal jemand von "Hand", also ohne entsprechendem Gerät, ausprobiert? Sehr riskant? -
Bezüglich der unbefriedigenden Fokusierung gehe ich nun davon aus, dass es an der Kathode liegt. Alle Spannung habe ich überprüft und als letztes Mittel die Kathodenspannung von 10,9V auf 12,2V erhöht. Es genügte dazu den Vorwiderstand von 8 Ohm zu überbrücken um die volle Betriebsspannung an der Kathode anliegen zu haben. Damit erreichte ich eine geringfügig hellere Darstellung.
Wie dem auch sei, ich werde jedenfalls keine Regeneration der Röhre versuchen. Gut ablesbar ist die Darstellung ja trotzdem.
Wegen dem (leichten) Zittern der Darstellung bin ich gerade dabei nacheinander die Elektrolytkondensatoren auszuwechseln. Mal sehen ob das hilft. -
Ich bin zeitlich leider noch nicht dazu gekommen die genaue Ursache für die Unschärfe zu lokalisieren. Aber kann das wirklich an einem (teildefekten) Kondensator liegen? Ich könnte mir vorstellen, dass dieser lediglich die Spannung herabsetzen würde und das wiederum könnte man leicht feststellen.
Generell ist mir bei einigen (sehr alten) analogen Monitoren aufgefallen, dass die Darstellung leicht zittert. Das habe ich öfters beim PET und auch beim HP-85 erlebt. Sicherlich betrifft dies auch andere Computermonitore. Bis heute ist mir nicht ganz klar was die eigentliche Ursache für dieses Zittern ist. Eine Ursache zumindest könnte eine ungeglättete Spannungsversorgung sein, die evtl. mit einer verringerten Kapazität eines Glättungskondensator zu tun haben könnte? Desweiteren könnten die internen Potis einen mangelnden Kontakt aufweisen? Ich bilde mir ein, dass sich die Sache etwas verbessert, wenn ich mit Kontaktreiniger die Potis "behandelt" habe. Aber vielleicht ist das nur mein Wunschdenken...
Bisher habe ich mich nicht so recht an solche und ähnliche Videoplatinen herangewagt, wegen in der Nähe befindlichen Hochspannung! -
Welche Version der Platine hast du,
321445 oder eine frühere
Kann erst am Montag nachschauen.
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Ich weiss, dass sich da viele nicht ran trauen, aber du kannst auch die Heizspannung (sind entweder 6.3V oder 12V) von einem Labornetzteil kommen lassen und da etwas mehr Spnnung einstellen. 20% mehr sind (kurzfristig) ungefährlich für die Bildröhre. Wird dann das Bild besser, dann ist es erwiesenermassen die Kathode.
Als letztes Mittel werde ich das mal ausprobieren, nur um zu sehen, ob es tatsächlich an der vermutlich stark beanspruchten Röhre liegt. Anhand der stark abgenutzten Tastatur (einige Tastenaufdrucke sind komplett abgerieben!) liegt der Verdacht nahe, dass auch die Röhre ihr Lebensalter bereits überschritten hat. Interessant ist, dass das Mainboard weiterhin fehlerfrei arbeitet, mit allen org. Chips wie statischen RAM's und ROM's. Diese sind nach meinen Erfahrung sehr fehleranfällig.
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Erstmal Dank für die Hinweise.
Die Bildgröße ändert sich nicht bei Veränderung der Leuchtstärke.
Ich werde dann als erstes mal die Spannungen messen.
Nachtrag:Es könnte tatsächlich sein, dass die Bildröhre Ihre besten Jahre bereits hinter sich hat. Anhand der extrem abgenutzten Tastaturkappen, gehe ich von einer sehr intensiven Nutzung aus. So eine abgegriffene Tastatur habe ich noch nie zuvor gesehen!
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Auf der Videoplatine von einem PET 2001 Monitor gibt es keine Focus Einstellmöglichkeit. Weder ein Poti noch eine einstellbare Induktivität ist dafür vorgesehen. Leider ist mein Monitorbild bei normaler Leuchtstärke sehr unscharf. Nur wenn ich die Leuchtstärke auf ein Minimum zurückdrehe wird die Darstellung (nahezu) scharf. Ich frage mich was für eine Störung dafür verantwortlich ist und ob jemand Erfahrung hat, wie man das korrigieren könnte. Evtl. sollte man die Ablenkspule vielleicht neu positionieren?
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Da bei meiner Olivetti DES da Stücke / teile fehlen, wäre ich dafür super dankbar.
Ich würde dann versuchen davon eine technsche Zeichnung zu machen (elektronisch) die man 3D Drucken (Resin?) kann.
Und es Dir wieder zurück schicken.
Und die elektronische Zeichnung hier zur Verfügung stellen.
Ist diese kleine Metallrolle irgendwo in dem Teil drin gewesen?Die gebrochenen Teile sind nicht komplett. Das andere Ende steckt noch auf der Achse in der Audit, wie bei Deiner Maschine. Weiß nicht, ob Du das trotzdem (irgendwie) vermessen möchtest. Klar kann ich Dir dann die unvollständigen Teile zusenden, wenn Du bereit bist.
Das "Teil" mußte sich ja auf der Achse leichtgängig verschieben lassen, somit sind diese kleinen Messing-Metallhülsen als "Rolllager" anzusehen.Wenn ich mal wieder motiviert sein sollte und ich die Audit nicht inzwischen schon getauscht habe, werde ich vermutlich das Getriebe doch mal zerlegen, aber immer mit dem Bewußtsein, dass ich das Ganze evtl. nicht wieder zusammenbauen kann. Vorher starte ich aber den Versuch einen "Tauschpartner" zu finden. Sie landet darum erstmal auf dem Marktplatz :))
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Ich hoffe, Du hebst die Trümmerteile auf, damit ggf. eine Repoduktion möglich ist!
Selbstverständlich, alle (fettigen) Einzelteile sauber eingetütet. Wer eine Reproduktion vor hat, dem schicke ich gerne meine beiden gebrochenen Hälften zu.
Desweiteren möchte ich mal anfragen, ob vielleicht jemand großes Interesse an der AUDIT 5 entwickelt hat. Ich habe ehrlich gesagt die Lust verloren noch mehr Zeit in dieses Projekt zu investieren, weil der Knackpunkt nunmal die Mechanik ist, die wegen ihrer Komplexität sehr viel Zeit für das notwendige Verständnis benötigt. Ich halte eine Reparatur also für durchaus möglich, wenn man eben die Zeit und die Begeisterung dafür mitbringt. Die Elektronik wird vermutlich funktionieren, da bisher alle Reaktionen der Kontrolllämpchen mir bis zum Schluß korrekt erschien.
Übrigens kann man ein solch gebrochenes Kunststoffteil (es ist ja kein echtes Zahnrad, sondern eine Art Kupplungsteil, welches nach rechts und links geschoben wird, um die Laufrichtung des Schlittens zu ändern) wieder zusammenzufügen, mit zusätzlich eingebrachten Stahlstiften. Ähnliche Reparaturen habe ich schon mal durchgeführt. Aber wie bereits gesagt die eigentliche Ursache der Blockierung muß gefunden werden, bevor ein Einbau überhaupt Sinn macht.
Ich würde gerne die AUDIT eintauschen gegen sehr altes (>40 Jahre) HP oder WANG Equipment. Falls jemand Interesse hat, bitte melden. Auch wenn die AUDIT sehr schwer ist (über 50 kg), so ist sie teildemontiert noch (standartmäßig) zu versenden. -
Kann ich verstehen, das Teil scheint wirklich sehr tief in der Audit "vergraben" zu sein. Das auseinander zu nehmen wird sehr anspruchsvoll. Und dann erstmal vermessen, 3D konstruieren, drucken, Mechanik wieder einstellen, testen, usw., schade...
Wenn ich wenigstens die Ursache für die Blockade finden könnte, dann wäre das (vielleicht) noch eine Option. Aber reparieren, einbauen und dann einen erneuten Crash riskieren ist nun wirklich zuviel des Guten...
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Ich frage das, weil auch mir diese Stelle - nun eher so aussieht, wie Deine nach dem Crash.
Also ohne Mittelteil...:
Wie soll ich das schohnend ausdrücken?
Vielleicht nicht ganz so direkt mit dem Satz: "Willkommen im Club"
Was wirst Du machen? Ich habe erstmal alles weggepackt (eher weggeschleppt), nach dem Motto aus den Augen aus dem Sinn
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Leider nicht, denn heute hat es leider ein Stück von meinem Getriebe zerissen!
Und was macht die maschine nun?
Der Motor läuft einfach, ohne etwas zu tun?
Es gibt keinen definierten Endpunkt mehr, an dem alle Lampen leuchten?
Der Motor läuft und treibt weiterhin die Achse an, an dem das Teil gebrochen ist. Dadurch wird letztendlich auch nicht der Sensor (Lichtschranke) "aktiviert" (nach Rückstellung einiger mechanischer Einheiten), wobei die Elektronik genau auf dieses Signal wartet. Es leuchtet also gar nichts, bis dieses Signal kommt. Ich denke man könnte dies sogar manuell leicht simulieren, da es ja nur ein Sensorsignal ist. Wenn ich mal wieder Lust habe probiere ich das aus. Aber momentan bin ich ziemlich gefrustet, weil die ganze wochenlange Arbeit (bis auf einen gewissen Erkenntnisgewinn) umsonst war!
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Ja, dann kann es ja jetzt mit der Programmierung losgehen! Wie wäres mit einer Adaption des BASIC-Programms mit dem Apfelmännchen als ASCII-Grafik ausgeben?
Leider nicht, denn heute hat es leider ein Stück von meinem Getriebe zerissen!
Es kam nicht ganz überraschend, denn die Mechanik hat hin und wieder blockiert, wobei sich meistens das Antriebsrad gelöst hat und so der Motor quasi im Leerlauf lief. Danach konnte ich die Blockierung immer wieder beseitigen, obwohl ich die eigentliche Ursache dafür bis heute noch nicht gefunden habe. Diese Mechanik ist einfach zu komplex! Auch gibt es eine Rutschkupplung, die allerdings wohl nicht so funktioniert hat wie erhofft. Und jetzt ist es passiert. Eine Reparatur werde ich nicht versuchen, da ich dazu sehr viel vom Getriebe zerlegen müßte. Desweiteren habe ich auch keine Ersatzteile.
Bild 1 zeigt das bereits gerissene Mittelteil. Der Riss ist auf dem Foto allerdings nicht zu erkennen.
Bild 2 - 3 sind selbsterklärend. -
Update:
Dank der Bedienungsanleitung, die mir horniger übermittelt hat, ist es ganz "normal", dass nach einem erfolgreichen Reset die Lampe "Mag. Card" aufleuchtet, wenn die S-Taste im Anschluß gedrückt wird. Es wird also erwartet, dass als erstes eine Karte eingelesen wird.
Neben dieser Lampe leuchtete bei mir zusätzlich noch die Fehlerlampe "P.U." auf, was auf eine Störung eines Periphriegerätes, in diesem Fall des Kartenleser, hinweisen soll. Diese Störung konnte ich beheben, nachdem ich einen Tastsensor im Kartenleser korrekt justiert habe, bzw. dieser solange gedrückt bleiben muß, bis eine Karte eingeschoben wird.
Nach einigem herumprobieren habe ich herausgefunden, dass zum Glück nicht zwingend eine Karte eingelesen werden muß, um eine weitere (mechanische) Reaktion der AUDIT zu provozieren. Nach zweimaligem Drücken der großen "S"-Taste, wobei zuvor der Service-Schalter gedrückt sein sollte, rattert das Maschinchen mit seinem Druckkopf und manchmal bewegt sich auch der Schlitten. Nach einigen Sekunden kann ich das Rattern durch erneutes Betätigen der S-Taste wiederholen, bis beim 3. oder 4. mal das Maschinchen gänzlich abstürzt, so dass ich diese neu resetten muß. Also weitere Störungen vorhanden, aber zumindest etwas weitergekommen. -
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Irgendwie sehen die Lötstellen von den beiden ICs ziemlich angefressen aus
https://forum.classic-computin…ment/160489-dscf5673-jpg/
Auslöten, Sockel einlöten?
So schlimm sieht es in der Realität nun nicht aus. Vorsichtiges Auslöten und sockeln mache ich nur, wenn es unbedingt notwendig ist. Schlechte Lötstellen kann man ja nochmal nachlöten.
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Frage : Welche Funktion haben die blaue Bausteine, kannst du davon ein Rückseitiges Bild posten
H9
Rückseitige Ansicht inzwischen hochgeladen.
Konnte bisher die Funktion dieser blauen Chips nicht feststellen.
Ich bin gerade dabei ein Eingangssignal "FLAG" (Pin 40 der CPU MK6048 bzw. MK5065) genauer zu untersuchen. Kennt jemand vielleicht die Funktion?
Mir ist heute Folgendes aufgefallen:
Nach dem Einschalten bzw. einem Reset hat FLAG immer einen konstanten (vermutlich inaktiven) Pegel, aber sobald ich irgendeine Taste drücke und loslasse, wird fortlaufend ein Impuls von der Drucker-Platine (FF mit Set- und Reset-Eingang) erzeugt und an den FLAG-Eingang der CPU gesendet. Ein zyklisches Reset-Signal für dieses FF ist ständig und immer vorhanden, und soll vermutlich das FF sofort wieder zurücksetzen, wenn es zuvor z.B. durch den besagten Tastendruck gesetzt wurde. Ich denke das könnte eine Störung signalisieren und werde das nun weiter zurückverfolgen. -
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Das kommt vielleicht drauf an, wohin der Reset-Vektor der CPU hinzeigt, ans Ende oder am Anfang des Adressbereichs, und da muss dann halt auch ROM sein, und den Rest hängt man dann halt nahtlos davor oder dahinter...
Schau doch mal ob der 512er Block am Ende des 4K Adressbereichs was sinnvolles liefert.
Der hintere/letzte Adressbereich ist nicht (optisch) äuffällig, auch wenn ich den Code ja nicht dekodieren kann.
Das mit dem Reset-Vektor, der nicht die Adresse 0 aufruft ist sicherlich möglich, aber wiederum sehr ungewöhlich. Ich bin wiedermal verwirrt. -
KORREKTUR!
Es kann sein, dass ich folgendes nicht beachtet habe: Es sind ja 7 ROM's und nicht 8 ROM's auf der Keyboard-Platine. Habe aber einen 4KB Adressbereich ausgelesen. Kann natürlich sein, dass davon die FF's stammen, vom "fehlenden" 8. ROM. Das ist mir jetzt aber peinlich
Ich habe nicht damit gerechnet, dass am Adressanfang ein ROM ausgelassen werden könnte. Man vermutet ja eigentlich, dass am Adressende die FF's bei einem fehlenden ROM auftauchen. -
Ich finde es ungewöhnlich, dass alle Bytes im 1. ROM auf FF „umgefallen“ sind.
Wurde das ROM einzeln im SA-20 eingelesen?
Nicht einzeln ausgelesen, sondern das komplette Board. Die Information steckt meiner Ansicht nach noch korrekt im Chip. Das Problem ist die "Durchschaltung" der Information nach außen (Buffer evtl. im Chip defekt) ODER die interne Selektion (im Chip verbaut) funktioniert nicht.
Vielleicht sollte ich erwähnen (weil ziemlich ungewöhnlich), dass alle PIN's der 8 ROM's PARALLEL geschaltet sind! Da wird nix von außen ein einzelner Chip selektiert. Interessant oder?